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„Choice in eCommerce“ Initiative sammelt in nur 14 Tagen 5000 Unterschriften

Redaktion an 1. August 2013 - 11:20 in e-Commerce News
Oliver Prothmann

Oliver Prothmann ~ Initiative „Choice in eCommerce“

Immer mehr Online-Händler unterstützen die Petition für freien und fairen Handel der Initiative „Choice in eCommerce“. In nur 14 Tagen haben bislang über 5.000 Menschen den Aufruf online unterzeichnet – und täglich werden es mehr. Damit machen die Online-Händler europaweit gegen Verkaufsbeschränkungen einzelner Hersteller mobil. Insbesondere kleine und mittlere Händler auf Internet-Marktplätzen sind von diesen Beschränkungen betroffen – es kam sogar bereits zu Insolvenzen.

Mit der am 16. Juli 2013 gestarteten Petition will „Choice in eCommerce“, die Initiative für Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel, Politik und Hersteller zum schnellen Handeln auffordern.

„Unsere Forderung lautet EU-weit ‚Vielfalt statt Verbot‘. Die Politik in Deutschland und Europa muss unnötigen Beschränkungen des Online-Handels effektiv entgegenwirken. Gleichzeitig müssen Hersteller davon absehen, grundsätzliche Verbote oder Einschränkungen für den Online- Handel auszusprechen. Mit unserer Petition rufen wir alle Parteien zu einem entsprechenden Handeln auf“, sagt Oliver Prothmann, Gründer und Sprecher von Choice in eCommerce.

Unter choice-in-ecommerce.org können Händler und interessierte Bürger die Petition unterschreiben, um den Online-Handel vor unfairen Plattformverboten zu bewahren.

Choice in eCommerce ist eine im April 2013 von Oliver Prothmann gegründete Initiative von Online-Händlern. Prothmann, Gründer des Geschäftsanalyse Tools chartixx ist seit Jahren eng mit der Online-Handels-Community verknüpft und ist Experte für Handel auf Online-Marktplätzen. Seit zwei Jahren beobachten Prothmann und viele Mitglieder der Händler-Community mit wachsender Sorge die negativen Auswirkungen von Plattformverboten, die besonders kleine und mittelgroße Verkäufer treffen. Die Initiative wird auch vom Bundesverband Onlinehandel (BVOH) unterstützt.

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4 Kommentare
  • 2. August 2013

    Email die wir von Gardena bekommen haben
    Cc: gerd-dieter.mueller@
    Betreff: Ihr Angebot auf eBay

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie wir festgestellt haben, bieten Sie Artikel der Marke GARDENA auf der Plattform eBay sowie in Ihrem Onlineshop an. Für den Vertrieb unserer Markenprodukte im Internet haben wir ein selektives Vertriebssystem begründet, das bestimmte qualitative Vorgaben für den Onlinevertrieb enthält.

    In der Anlage erhalten Sie unsere Vereinbarung über den Internetvertrieb zur Kenntnis. Diese Vereinbarung ist die Basis für die Belieferung für den Internetvertrieb, sollten Sie also den Vertrieb über einen Onlineshop planen, so wäre der Abschluss dieser Vereinbarung die Voraussetzung für die weitere Belieferung. Des Weiteren ist diese Vereinbarung befristet bis 30.09.2013. Nach diesem Zeitpunkt werden wir unser selektives Vertriebssystem in dieser Form nicht weiter aufrecht erhalten.

    Unabhängig davon ist der Vertrieb unserer Marken über Auktionsplattformen, wie z.B. eBay ausgeschlossen. Wir bitten Sie daher, unsere Produkte umgehend, bis spätestens 23.07.2013 aus eBay und ggf. weiteren Auktionsplattformen und Marktplätzen zu entfernen. Aus rechtlichen Gründen müssten wir ansonsten die Belieferung einstellen. Dies betrifft auch den Bezug über den Großhandel.
    Vielen Dank

    Freundliche Grüße

    J**** K***
    ——————————————————————-
    J**** K***
    C1RK-Key Account Service

    Tel.: +49 (0) 7 31 4 90 – ***
    mailto:j*****@

    GARDENA Deutschland GmbH
    Hans-Lorenser-Str. 40, 89079 Ulm / Germany
    www.****

    Geschäftsführer: Tobias M. Koerner (Sprecher), Sascha Menges
    Sitz der Gesellschaft: Ulm
    Registergericht: HRB Ulm 4595

    Schmitt
    Antworten
  • 2. August 2013

    Ist es das gute Recht der Markenhersteller den Ruf der Produkte zu schützen. Wenn ohne Beratung ein erhebliches Risiko besteht das falsche Produkt (oder Ausführung) zu kaufen, dann soll der nicht fachkundiger Kunde hier vor beschützt werden. Sonnst gibt es nachher nur negative Kommentare zum Produkt.

    Ernest
    Antworten
  • 2. August 2013

    eine 1/2 Stunde beraten,dann Danke ich kaufe es im Internet für 10€ preiswerter. Das geht eben auch nicht ollendsdas sollten die Internethändler mal beachten.Meiner Meinung wird es höchste Zeit das die Markenhersteller handeln, oder sollen die Städte noch vollends veröden. Ich hab nichts gegen Internethandel auch ich verkaufe über Internet. Aber ich verramsche nicht.

    Karl-Heinz Erhard
    Antworten
    • 4. August 2013

      Ich glaube, den Herstellern geht es um die Preiskontrolle und nicht ums Gemeinwohl, die Verödung von Innenstädten oder den Schutz von „nicht fachkundiger Kundschaft“.
      Wenn ein Händler eine bestimmte Markenware verkauft (verkaufen darf) dann sehe ich Einschränkungen als Eingriff in seine Unternehmerische Freiheit und allein das wäre Grund genug sich dagegen zu wehren.

      Antworten
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