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7 Tipps, um die M-Commerce Performance eures Onlineshops zu verbessern

Yannick Decaumont an 6. Februar 2017 - 18:25 in e-Commerce News
7 Tipps, um die M-Commerce Performance eures Onlineshops zu verbessern

7 Tipps, um die M-Commerce Performance eures Onlineshops zu verbessern

Im vergangen Jahr erfuhr der Online-Handel über das Smartphone einen starken Zuwachs. Fast jeder zweite Onlineshopper griff bei seinem Einkauf zum Smartphone. Diese Entwicklung führt dazu, dass der Begriff User Experience im M-Commerce eine neue Dimension bekommt. Es wird zunehmend unausweichlich, die eigene Performance des Onlineshops auch auf dem Smartphone so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Als erstes müssen sich Onlineshop-Betreiber jedoch die Frage stellen, ob sie eher in den Ausbau einer App oder in ein Responsive Design für die Anzeige der Website im Browser investieren möchten.

Eine Studie von criteo zu den M-Commerce Transaktionen in Deutschland 2016 zeigt, dass Apps über eine doppelt so große Retention-Rate verfügen wie Mobile Browser. Dieses Ergebnis spricht natürlich eher für die erstere Investitionsoption. Egal wie eure Entscheidung aussieht, folgende Tipps sollen helfen eure M-Commerce-Performance zu verbessern:

  1. Gestaltet übersichtliche Interfaces – Egal, ob bei einem Responsive Webdesign oder bei einer App, die User Experience (UX) basiert auf einem übersichtlichen, ästhetischen sowie gut strukturierten Interface. Ist die App nicht ansprechend, sind alle anderen Maßnahmen zur Verbesserung der UX überflüssig. Hier lohnt es sich die Konkurrenz anzuschauen, welcher Wettbewerber hat eine ansprechend designte Bedienungsoberfläche? Wie kann ich die positiven Elemente auf meine Corporate Identity anpassen?Grundregeln im User Interface (UI) Design sind beispielsweise: Durch die Nutzung von Licht und Schatten sind Bedienelemente einfach in Szene gesetzt. Das UI Design von Apple OS macht es vor. Zudem sollte an Farben gespart werden, weniger ist oft mehr, aber dazu mehr unter Punkt Zwei.Neben der Ästhetik, sollte beim User Interface auch an ein einfaches Filter- bzw. Sortiersystem, eine effiziente Suchbegriff-Indizierung und eine klare Navigation im Webdesign oder der App gedacht werden.
  2. Minimalismus statt Maßlosigkeit – Wie oben schon angedeutet, gilt generell die Faustregel: Weniger ist mehr. Ein in sich stimmiges Design entsteht durch eine zurückhaltende Farbwahl sowie hochwertige Produktbilder, bei denen Details erkennbar sind. Wichtig ist bei den Fotos auch eine stufenlose Zoom-Funktion oder eine 360-Grad-Ansicht. Auf Spielereien wie automatisch rotierende Slideshows sollte bei der mobilen Version gänzlich verzichtet werden, ihre Fehlerquote ist beim mobilen Klicken zu hoch. Neben diesen gestalterischen Ratschlägen, sollte die App den Nutzern eine klare Route anzeigen und nicht von Funktionen überladen sein. Der kleine Bildschirm des Smartphones muss bedacht in Szene gesetzt werden.
  3. Payment: Make it as simple as possible! Komplexe Bezahlungsmöglichkeiten führen zu einer höheren Abbruchquote unter Nutzern und damit letztlich auch zu einer unbefriedigenden Conversionrate. Sollte euer Onlineshop im mobile Browser oder in der App über eine “Verified by Visa”-Funktion oder ein Formular zum Eintippen der Visa Daten haben, wird es höchste Zeit aufzustocken. Nichts ist lästiger als die Kreditkartennummer auf dem Smartphone händisch einzugeben. Heutzutage gibt es zahlreiche einfachere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Funktion eines Kreditkartenscans oder eines Mobile Wallet. Zudem ist es wichtig, dem Kunden immer mehrere Bezahloptionen anzubieten und diese je nach Land, in dem sich der Kunde befindet, anzupassen.
  4. Bedient euch interner Funktionen – Das Smartphone bietet eine Reihe an internen Funktionen, derer sich E-Retailer problemlos im Aufbau ihrer App bedienen können. Mit der Kamera können beispielsweise Barcodes oder Kreditkartendaten gescannt werden. Die Sprachfunktionen Alexia oder Siri bieten die Basis für eine Sprachassistenz beim Shopping von unterwegs, aber auch für neue Funktionen zur Vereinfachung des Kundenservice über das Smartphone. Leider können diese Funktionen nur in die App und nicht in ein Responsive Webdesign integriert werden. Damit zeigt sich ein weiterer Vorteil für die Investition in den Ausbau einer App.Vorsicht ist lediglich bei der Zugriffserlaubnis gefragt. Erscheint diese gleich nach Installation und erster Anwendung der App, kann die Funktion abschrecken. Bei einer Abfrage zu Beginn der Sitzung ist dem Nutzer oft noch nicht klar, was er gerade bewilligt und lehnt ab.
  5. Reduzierte Komplexität bei Formularen– Lange Online-Formulare sind lästig und verschrecken den Nutzer. Daher gilt: Formulare sollten grundsätzlich mobil optimiert sein. Konkret bedeutet das, nicht zu viele Felder vorzugeben und das Formularfeld nicht hinter der Tastatur zu verstecken, sondern im Screen zu zentrieren. Eine Autovervollständigung vereinfacht den Eingabeprozess zusätzlich. Alles was automatisch zugeordnet werden kann, sollte der Nutzer nicht mehr händisch eingeben müssen.
  6. Der Einsatz von Push-Notifications – Noch ein Pluspunkt der App: Es gibt die Möglichkeit, den Kunden durch den Einsatz von Push-Notifications zum Beispiel an gespeicherte Produkte zu erinnern. Wichtig ist auch hier: Weniger ist mehr. Ein unbedachter Einsatz wirkt schnell penetrant. Sinn macht diese Funktion vor allem bei Rabattaktionen und Benachrichtigungen über die Verfügbarkeit eines gespeicherten Produktes. Bei letzterem ist eine Push-Notification einfacher als der Umweg über den Newsletter im Emailpostfach und erhöht zudem die Conversionrate der App.
  7. Passt euch dem Nutzer an – Versetzt euch in die Perspektive eurer Nutzer, was könnte euch den Einkauf erleichtern? Ein Login bevor das Shopping in der App überhaupt beginnt? – Sicherlich nicht. Dieses stellt den Nutzer nur vor eine weitere Hürder, bevor er überhaupt in den Genuss der App kommt. Außerdem sollte die App die Artikel im Warenkorb der User unbedingt abspeichern. So können diese, auch nach mehreren Besuchen, ihren Kauf abschließen, denn gerade auf dem Smartphone wird häufig nur “nebenher” geshoppt. Generell gilt es, alle Funktionen in der App zu hinterfragen: Erleichtern oder erschweren sie das Einkaufen? Hier kann es auch helfen, die Customer Journey innerhalb der App im Voraus mit potentiellen Nutzern zu testen.

Yannick Decaumont

Yannick Decaumont ist PAYMILL Managing Director mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in internationalem Business Management in den weltweit agierenden Finanzinstituten UBS und Credit Suisse. Er arbeitete in London, Zürich, Genf und München und positionierte sich bei der Schweizer Firma Klik & Pay als Pionier und Experte für Fintech. Seine Kernkompetenz liegt in den Themen Fintech Innovation, Digital Banking, International Finance und Business Strategy.

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